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„Wo ist Henriette Goldenberg?“

Ein Name, zwei Personen.

Henriette Goldenberg.

Die eine – Lebenspartnerin der Berliner Malerin Marie-Louise Mammen (Schwester wiederum von Jeanne Mammen) – die 1936 oder 1937 oder früher oder später in den Iran ging.
Warum und was ist vorher passiert und was ist aus ihr geworden?
Die andere, lebenslang lebt sie in Wien, ist Malerin mit eigenem Atelier zwei Straßen weiter, unverheiratet, keine Kinder.
Und sie ist Jüdin.
Deportiert im Sommer 1942 nach Theresienstadt, ermordet in Treblinka.
Was ist aus ihrem Werk geworden, das sehr umfangreich gewesen sein muss? Warum weiß man nichts über sie und lässt sich das ändern?

Und dann – ist da diese Namensgleichheit.

Eine langfristig angelegte Spurensuche in Archiven aller Arten und vor Ort in Berlin und Wien und – wer weiß – eines Tages im Iran.